Fünf Monate nach seiner Wiederwahl hat Präsident Félix Tshisekedi die Einsetzung einer Kommission angekündigt, die sich Gedanken über eine Verfassungsänderung machen soll.
72 Stunden nach dem Angriff auf den Palais de la Nation und die Residenz von Vital Kamerhe wurden Ermittlungen eingeleitet und die am dem Angriff beteiligten Personen werden verhört.
In der Nacht von Samstag auf Sonntagg griff ein Kommando in Kinshasa einen der Präsidentenpaläste und die Residenz des Wirtschaftsministers Vital Kamerhe an.
In der Ortschaft Kalehe in der Provinz Süd-Kivu starben bei einem Bombenangriff, welcher der M23 zugeschrieben wird, drei Männer, drei Frauen und ein Kind.
Ruanda bestreitet eine Beteiligung an dem tödlichen Beschuss eines Geflüchtetenlagers im Osten der DR Kongo. Inzwischen haben die USA eine Untersuchung gefordert.
In der DR Kongo gehen vier Tage nach der Bombardierung eines Vertriebenenlagers in der Nähe der Stadt Goma, bei der mehr als 15 Menschen getötet wurden, die Verurteilungen weiter.
Am Sonntag fand in Berlin ein Arbeitstreffen nach einem längeren Treffen zwischen Präsident Felix Tshisekedi aus der Demokratischen Republik Kongo und dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz statt.
Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und der Wohnungskrise in Ruanda sind viele besorgt über den, von Menschenrechtsgruppen kritisierten, 272 Millionen Dollar schweren Deal mit Großbritannien.
Die starke Präsenz der M23-Miliz hat dazu geführt, dass sich die kongolesische Armee und die Wazalendo-Milizen nach Goma zurückgezogen haben, wo es immer wieder zu immer Zwischenfällen kommt.
Als Reaktion auf die Anschuldigung, die M23-Miliz zu unterstützen, betont Ruanda sein Recht auf Selbstverteidigung und kritisiert die internationale Gemeinschaft dafür, das Land während des Genozids im Stich gelassen zu haben.
Die Truppen der Southern African Development Community sind in Goma und Umgebung stationiert, während die von Ruanda unterstützte M23-Miliz in der Provinz Nord-Kivu immer Boden mehr gewinnen.
Internationale Diplomat*innen zeigen sich besorgt, dass sich der Konflikt im Osten der DR Kongo und Ruanda, in den inzwischen mehrere Länder Subsahara-Afrikas involviert sind, regional ausweiten könnte.
Die Kämpfe in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu haben tausende Menschen vertrieben und neue Proteste ausgelöst. Viele geben den Vereinten Nationen und westlichen Mächten die Schuld an der schwierigen Lage.
In einer Sitzung verurteilt der UN-Sicherheitsrat die Offensive der M23-Miliz im Osten der DR Kongo und zeigt sich insgesamt sehr besorgt über eine neue "Eskalation der Gewalt" in der Region.
Während seiner Präsidentschaftskampagnen hat Tshisekedi versprochen, die Unruhen im Osten der DR Kongo zu bekämpfen, sich für Frieden zu einzusetzen und die Beziehungen mit Ruanda zu verbessern.
Die Deutsche Afrika Stiftung und das Ökumenische Netz Zentralafrika laden Sie unter der Schirmherrschaft von Dr. Christoph Hoffmann MdB zur online-Diskussion zu den Wahlen in der DR Kongo ein.
In seinem am Dienstag, den 9. Januar, verkündeten Urteil bestätigte das Verfassungsgericht die Ergebnisse der unabhängigen nationalen Wahlkommission CENI und erklärte Felix Tshisekedi zum Präsidenten der DR Kongo.
Jason Stearns zufolge sollten die Wahlen, die am 20. Dezember in der DR Kongo stattfanden und Tshisekedi im Amt bestätigten, mit Adjektiven wie fehlerhaft, chaotisch, historisch, komplex und manipuliert bezeichnet werden.