- Zivilgesellschaft
Mpox-Epidemie hat seit Jahresbeginn in der DR Kongi 548 Todesopfer gefordert
Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) verzeichnet seit Anfang des Jahres 548 Todesfälle durch die Mpox-Epidemie. Laut Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba wurden bisher 15.664 Verdachtsfälle gemeldet. Der jüngste Bericht zeigt eine alarmierende Zunahme der Fälle und Todesopfer im Vergleich zu den Zahlen, die zwölf Tage zuvor von der Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union, dem Africa CDC, veröffentlicht wurden. Dort wurden 455 Todesfälle und 14.479 Infektionen in 25 der 26 Provinzen der DR Kongo verzeichnet. Besonders nördliche, zentrale und östliche Provinzen sind am stärksten betroffen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Africa CDC haben die höchste Alarmstufe ausgerufen und den Ausbruch als „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ eingestuft. Eine neue, einfacher zu übertragende, tödlichere Virusvariante, „Clade 1b“, wurde kürzlich im Osten der DR Kongo entdeckt und breitet sich auch in Nachbarländer schnell aus, was die WHO als erhebliches Risiko bewertet. Die DR Kongo verstärkt nun in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern die Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie.
Der vollständige Artikel ist in Le Monde unter dem Titel "L’épidémie de mpox a fait 548 morts depuis le début de l’année en RDC" auf Französisch zu lesen.