In der DR Kongo wurde die Todesstrafe gegen 50 Personen, darunter drei Amerikaner, für den „Putschversuch“ vom 19. Mai gefordert

Am 19. Mai 2024 griff eine Gruppe von Menschen den Wohnsitz des damaligen Wirtschaftsministers und heutigen Präsidenten der Nationalversammlung, Vital Kamerhe, an und versuchte anschließend den Palast der Nation in Kinshasa zu besetzen. Der Palast dient hauptsächlich repräsentativen Zwecken und beherbergt Büros des Präsidenten Félix Tshisekedi. Sicherheitskräfte konnten die Angreifenden jedoch schnell überwältigen, wobei vier von ihnen, darunter der mutmaßliche Anführer Christian Malanga, getötet wurden. Etwa 40 weitere wurden festgenommen.

Gestern, am 27. August forderte nun die Staatsanwaltschaft im Prozess die Todesstrafe für 50 Angeklagte, darunter drei US-Amerikaner, die des versuchten Staatsstreichs, des Terrorismus und weiterer schwerer Straftaten beschuldigt werden. Einer der Angeklagten soll aufgrund psychischer Probleme nicht die Todesstrafe erhalten. Der Staatsanwalt beantragte zudem die Beschlagnahmung aller zur Tat genutzten Gegenstände zugunsten des kongolesischen Staates. Der Prozess läuft seit Anfang Juni im Militärgericht auf dem Gelände des Militärgefängnisses von Ndolo in Kinshasa.

Der vollständige Artikel ist bei Le Monde unter dem Titel "En RDC, la peine de mort requise contre 50 personnes, dont trois Américains, pour la « tentative de coup d’Etat» du 19 mai" auf Französisch zu lesen.
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