Eine von den USA eingerichtete zweiwöchige Waffenruhe zwischen kongolesischen Regierungstruppen und der M23-Miliz ist ab Freitag, den 05.07., in Kraft getreten.
Nachdem die Unterkünfte von Geflüchteten in Goma im Mai von Artillerieeinschlägen getroffen wurden leben die Menschen in Angst. Außerdem kommt es in den Lagern zu sexueller Gewalt und Überfällen.
Die goldreiche Provinz Ituri ist seit 2017 von erneuter massiver Gewalt betroffen. Uganda wird vorgeworfen, die Instabilität auszunutzen, um seine wirtschaftlichen Interessen zu sichern.
Am Freitag kam es zu heftigen Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und der M23-Miliz. Die beiden Streitkräfte kämpfen um die Kontrolle über die Stadt Kanyabayonga in Nord-Kivu.
Bei Angriffen auf Dörfer in der Region Beni in der Provinz Nord-Kivu wurden mindestens 50 Menschen getötet. Der Angriff wird der ADF Miliz angelastet, welche mit dem sogenannten Islamischen Staat verbunden wird.
Am 6.06.2024 veranstaltet das ÖNZ im Rahmen des FriEnt Peacebuilding Forums gemeinsam mit Misereor und Brot für die Welt ein Side Event zu den regionalen Konfliktdynamiken in der Großen Seen Region.
Nachdem am Dienstag der Antrag eines Oppositionellen auf Aufhebung früherer Verurteilungen abgelehnt wurde, ist er nicht mehr berechtigt bei den Wahlen im Juli gegen Präsident Paul Kagame anzutreten.
Vor einer Woche haben die kongolesische Armee (FARDC) und ihre Verbündeten in Nord-Kivu eine Offensive gegen die M23 Miliz gestartet. Das Militär eröffnete mehrere Fronten gleichzeitig.
Auf der Tagesordnung des Partnerschaftsdialogs zwischen Burundi und der EU, der am 21. Mai hinter verschlossenen Türen stattfand, standen auch die in den kommenden drei Jahren anstehenden Wahlen.
In der Ortschaft Kalehe in der Provinz Süd-Kivu starben bei einem Bombenangriff, welcher der M23 zugeschrieben wird, drei Männer, drei Frauen und ein Kind.
Ruanda bestreitet eine Beteiligung an dem tödlichen Beschuss eines Geflüchtetenlagers im Osten der DR Kongo. Inzwischen haben die USA eine Untersuchung gefordert.
In der DR Kongo gehen vier Tage nach der Bombardierung eines Vertriebenenlagers in der Nähe der Stadt Goma, bei der mehr als 15 Menschen getötet wurden, die Verurteilungen weiter.
Während der Bischofskonferenz der katholischen Kirche in Burundi wurde eine Erklärung vorgelesen, in der die Bischöfe insbesondere die autoritären Auswüchse der derzeitigen Machthaber*innen anprangern.