Die Zivilgesellschaft der Provinz Nord-Kivu fordert ein Ende des einseitigen Waffenstillstands, da sich nur die kongolesische Armee an diesen halte und die M23 weiterhin ihre Interessen verfolgt.
Ein neuer Bericht der Groupe d’étude sur le Congo und Ebuteli untersucht die Ursachen für das Wiedererstarken der M23 und analysiert die Gründe für die Unterstützung der M23 durch Ruanda.
Eine von den USA eingerichtete zweiwöchige Waffenruhe zwischen kongolesischen Regierungstruppen und der M23-Miliz ist ab Freitag, den 05.07., in Kraft getreten.
Nachdem die Unterkünfte von Geflüchteten in Goma im Mai von Artillerieeinschlägen getroffen wurden leben die Menschen in Angst. Außerdem kommt es in den Lagern zu sexueller Gewalt und Überfällen.
Die goldreiche Provinz Ituri ist seit 2017 von erneuter massiver Gewalt betroffen. Uganda wird vorgeworfen, die Instabilität auszunutzen, um seine wirtschaftlichen Interessen zu sichern.
Burundi leidet seit mehr als einem Jahr unter wiederkehrenden Engpässen bei verschiedenen Gütern und Produkten, insbesondere bei Erdöl. Der Mangel hat sich im Laufe der Monate immer weiter verschärft.
Am Freitag kam es zu heftigen Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und der M23-Miliz. Die beiden Streitkräfte kämpfen um die Kontrolle über die Stadt Kanyabayonga in Nord-Kivu.
Bei Angriffen auf Dörfer in der Region Beni in der Provinz Nord-Kivu wurden mindestens 50 Menschen getötet. Der Angriff wird der ADF Miliz angelastet, welche mit dem sogenannten Islamischen Staat verbunden wird.
Am 6.06.2024 veranstaltet das ÖNZ im Rahmen des FriEnt Peacebuilding Forums gemeinsam mit Misereor und Brot für die Welt ein Side Event zu den regionalen Konfliktdynamiken in der Großen Seen Region.
Vor einer Woche haben die kongolesische Armee (FARDC) und ihre Verbündeten in Nord-Kivu eine Offensive gegen die M23 Miliz gestartet. Das Militär eröffnete mehrere Fronten gleichzeitig.